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Galaktose: mehr Energie – weniger Vergessen

Ein Tipp von Katharina Aschenbach, https://meno-mission.de/

Bei ernährungsbewussten Menschen steht Zucker häufig auf der Verbotsliste, weil er als ungesund bekannt ist. Doch wir brauchen ihn auch: für unsere Energiegewinnung in den Zellen, in den Muskeln und im Gehirn. Insbesondere fürs Denken, Erinnern, Konzentrieren und Speichern von Informationen ist Zucker erforderlich. Unser Gehirn ist extrem energiehungrig. Es macht vom Gewicht her zwar nur einen Bruchteil unseres Körpergewichts aus (ca. 2 %), benötigt aber ca. 20 bis 30 % unserer Energie! Damit stellt sich die zentrale Frage: wie kommen wir an die Energie und vermeiden gleichzeitig die potenziell unguten Wirkungen der Glukose?

Zucker ist nicht gleich Zucker

Eine Antwort auf diese Frage könnte Galaktose sein. Die relativ unbekannte Galaktose ist der „Schwesterzucker“ von der häufigsten Einfachzucker, der Glukose, und hat ein bemerkenswertes Gesundheitspotenzial. Sie dient schon bei Neugeborenen der Gehirnentwicklung und wird zum Aufbau von Zellen und Organen benötigt. Glukose ist die Stütz- und Gerüstsubstanz all unserer Zellen. Sie wird auch als „Schleimzucker“ bezeichnet, denn sie ist eine wichtige Komponente beim Aufbau von Schleimhäuten.

Der Vorteil von Galaktose

Was macht Galaktose neben diesen positiven Wirkungen nun zum Geheimtipp für die Energieaufnahme ohne ungute Wirkungen? Der Unterschied liegt in der Aufnahme in die Zellen. Normalerweise wird Zucker mit Insulin verstoffwechselt. Bei Galaktose ist es anders. Hier wird ein anderer Transportweg in die Zellen genutzt. Die Galaktose wird dann intrazellulär in Glukose umgewandelt, so dass die lebenswichtige Energie, insbesondere in Muskeln und Gehirn, zur Verfügung gestellt werden kann.

Relevanz für Wechseljahre

Gerade in den Wechseljahren sollten hohe Glukose- und Insulinwerte im Blut vermieden werden. Auch die Schwankungen, die Spitzen, die gerne nach Mahlzeiten entstehen, sind ungünstig und bestärken diverse Symptome der Wechseljahre, so z.B. den bekannten Brainfog. Ideal ist es, 10 – 12 g Galaktose über den Tag auf drei Portionen verteilt zu sich zu nehmen. Das Pulver lässt sich in trockener Form einnehmen oder in kaltes Wasser gerührt und getrunken werden. Heiße Getränke wie Tee oder Kaffee sind ungeeignet, denn Galaktose ist temperaturempfindlich. Wichtig ist ein Abstand von eineinhalb Stunden zu den Mahlzeiten. In dieser Zeit ist der Insulinspiegel quasi im „Ruhemodus“, damit steigert das die Effektivität der Einnahme von Galaktose. Übrigens: Galaktose kann bei Gesundheitsproblemen therapeutisch, aber auch präventiv eingesetzt werden

Was ist die Menopause?

Was ist die Menopause?  Oft wird dieser Begriff gleichgesetzt mit den Wechseljahren, was so aber nicht ganz richtig ist. Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt der letzten Menstruation im Leben einer Frau, womit sich auch die Fruchtbarkeit der Frau verabschiedet.

Diese hormonellen Turbolenzen können schon mal – einer Achterbahnfahrt gleich – einiges durcheinander wirbeln. Da ist es immer gut, wenn Frau vorbereitet ist und / oder sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Früher war das kein Problem. Frauen trafen sich in Spinnstuben und konnten ihre Erfahrungen austauschen. Das ist heute nicht immer so einfach.

Deshalb gibt es seit den 90ern das spannende Berufsbild der Wechseljahre-Beraterin: Frauen, die diese Lebensphase selbst erlebt haben und wissen, wovon sie reden.

Wir Wechseljahres-Beraterinnen haben eine Mission: Wir wollen Frauen während ihrer Wechseljahre bestärken und sie dabei unterstützen, den für sie individuell passenden Weg zu finden. Es ist wichtig, die Veränderungen dieser Lebensphase als Chance zu erkennen und zu nutzen. 

Wichtig ist hierfür zu verstehen, was die Zeit der Wechseljahre überhaupt für eine Frau bedeutet. Die Sicht der Wechseljahresberaterinnen ist eine sehr viel positivere als die häufig in den Medien verbreitete Einstellung. 

Die Wechseljahre sind ein langer Prozess der Veränderung, in dem sich nicht nur die Hormone und der weibliche Körper verändern, sondern auch die Lebenseinstellung sowie die Sicht auf viele Dinge. Durch eine ganzheitliche Betrachtung des Lebens einer Frau wird sie befähigt, auf diese Veränderungen zu reagieren und die Wechseljahre nicht nur selbstbestimmt zu durchleben, sondern sogar als Neuanfang zu nutzen.

Davon profitiert sie selbst, ihr Partner, ihre Familie und auch ihr Umfeld.

Häufig sind es die eigenen Wechseljahre und die damit verbundene Suche nach Antworten, die uns Frauen zu diesem Beruf der Wechseljahres-Beraterin bringen. Wir wissen also selbst sehr gut, dass es wichtig ist, auf den körperlichen Wandel in der Lebensmitte zu reagieren.

Wechseljahre sind der Weckruf, einige Dinge in unserem Leben zu verändern. Es ist die Chance, meine Lebensgewohnheiten auf den Prüfstein zu stellen und zu schauen, wie ich die zweite Hälfte meines Lebens leben möchte.

Was ist eine Wechseljahre-Beratung? Sie besteht zum größten Teil aus Lebensberatung, aber auch Beratung zu den körperlichen Beschwerden, Ernährung, Bewegung und sonstige Einflüsse. Diese Gespräche oder Seminare haben das Ziel, Frauen eine positive Sichtweise auf ihren Wechsel zu vermitteln.

Wenn das Fürsorgehormon Östrogen zurückgeht, merkt Frau, dass sie nun auf sich selbst achten darf. In den Wechseljahren kann sie lernen, sich um sich selbst zu kümmern. Mut zu Veränderung, Mut auch mal “Nein” zu sagen, einfach mal zu sagen “Das mache ich jetzt für mich!”.

Nicht nur in unserem Nachbarland Niederlande ist übrigens eine solche Beratung zu den Wechseljahren als Ergänzung zu einem Arztbesuch schon lange selbstverständlich.

Über die Website der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft

 www.frau-im-wechsel.de

sind wir Wechseljahresberaterinnen am besten zu finden. Inzwischen sind in dieser wachsenden Bundesarbeitsgemeinschaft mehr als 20 Beraterinnen deutschlandweit zusammengeschlossen und auf fast alle Bundesländer verteilt. Auch per Telefon sind wir gut zu erreichen und nehmen uns gerne Zeit. Während manche Frauen regelmäßig zu uns kommen, brauchen andere gar nicht viel. Ein, zwei Gespräche oder ein Seminar reichen oftmals, um eine neue, positivere Sicht auf diese Phase zu bekommen.

Tipp: Es kümmert sich keiner um euch, wenn ihr euch nicht um euch kümmert.

Die Wechseljahre sind eine Chance dies zu tun! – Gern helfen wir euch dabei.